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	<title>Christoph Schmieding &#8211; Low Volume Drumming</title>
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	<description>Akustisch Schlagzeug spielen unter erschwerten Bedingungen</description>
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	<title>Christoph Schmieding &#8211; Low Volume Drumming</title>
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		<title>Große Kessel, großer Sound?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Schmieding]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 14:41:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drums]]></category>
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					<description><![CDATA[“Männergrößen” bei Schlagzeugen sind insbesondere im Kreise von Rock Drummern angesagt. Klar geht es hier auch ein wenig um die Show. Andererseits halten sich aber <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.lowvolumedrumming.org/de/grosse-kessel-grosser-sound/" title="Große Kessel, großer Sound?">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-weight: 400;">“Männergrößen” bei Schlagzeugen sind insbesondere im Kreise von Rock Drummern angesagt. Klar geht es hier auch ein wenig um die Show. Andererseits halten sich aber auch gewisse Mythen um die Korrelation von Trommel-Durchmesser und -Tiefe und dem, wie man einen fetten Drumsound erreicht. Größere Trommeln klingen fetter, meint man, und tiefe Kessel gäben auch einen tieferen, satteren Sound. Stefan Korth von Adoro Drums räumt im folgenden Artikel einmal mit diesen Urban Legends des Schlagzeugsbaus auf.</span></em></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Warum kleinere Kessel in der Regel fetter klingen!</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich klingt ein 8&#8243; Tom höher als eine 28&#8243; Bassdrum. Der Durchmesser einer Trommel verändert aber nicht nur die Tonhöhe einer Trommel bei gleicher Fellspannung, sondern auch den Anteil von Ton und Attack. Generell kann man sagen, dass kleine Kessel einen deutlich definierteren Ton haben, während der Attack mit wachsendem Durchmesser zunimmt und immer dominanter wird. Dazu kommt, dass tiefere Töne schlechter wandern als hohe. Das hat zum Resultat, dass eine kleine Floortom in einigen Metern Entfernung deutlich fetter klingt, als eine grössere. Hier mag der Drummer, nah am Kessel, noch einen fetten, warmen Sound heraus hören, der versiegt aber sehr schnell und wird vom dominanten Attack überlagert. Das ist einer der Gründe, warum Drums in aller Regel mikrofoniert werden, egal, wie klein der Event. Ohne Mikrofone klingen große Kessel erst einmal dünner als kleinere.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Tiefere Kessel klingen nicht “tiefer” sondern einfach lauter.</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Kommen wir zur Kesseltiefe: Tiefere Kessel klingen nicht tiefer, Drums sind ja nun keine Orgeln, sondern die Tonhöhe wird durch den Durchmesser und die Stimmung bestimmt. Erst wenn die Tiefe eines Kessels ein Vielfaches des Durchmessers betrüge, würde dies tatsächlich auch die Tonhöhe der Trommeln modulieren. Octobans beispielsweise sind so konzipiert. Größere Tiefen bedeuten allerdings zweierlei: mehr Richtwirkung des Sounds (-lauter!) und mehr Dämpfung der Felle. Denn ein Liter Luft hat ca. 1.3g mit denen das Schwingen der Felle gebremst wird. Je tiefer der Kessel, desto größer die Dämpfung und deren Resultat nämlich ein perkussiverer Klang (weniger definierter Ton, mehr Attack). Da der Sound durch das Ausbremsen der Felle nun weniger Obertöne hat, empfinden wir ihn subjektiv als tiefer, tatsächlich erreichen wir aber denselben Effekt auch durch ein manuelles Dämpfen, z.b. mit Moongel.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Große Drums sind subjektiv lauter</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Große Drums, vor allem mit tiefen Kesseln, werden als laut empfunden, da sie, obwohl sie gegebenenfalls tiefer gestimmt sind, einen stärkeren Attack haben (dieser liegt bei ca. 2-3kHz) und der tonale Anteil (das &#8222;Fette am Sound&#8220; ) im Verhältnis leiser ist. Nun könnte man sagen: Egal, das machen wir mit der Mikrofonierung wieder wett. Immerhin bekommen wir durch Nahabnahme der Trommeln den sogenannten Nahbesprechungseffekt, der für einen angenehmen Boost der Bässe und tiefen Mitten sorgt. Das stimmt, aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum kleinere, kürzere Kessel großen und tiefen überlegen sind:</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Der “Warm Tuning” Effekt</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn ich Drums stimme, gibt es bei Trommeln mit Resonanzfell drei Möglichkeiten: Ich kann sie resonant stimmen &#8211; beide Felle auf den selben Ton; ich kann sie flach stimmen &#8211; Schlagfell höher als das Reso; oder ich kann sie warm stimmen (Reso höher als das Schlagfell). Wenn ich nun zwischen Grundton (Schlagfell) und Reso eine Quinte liegen habe, entsteht ein harmonischer Schwebeton, der dieser Stimmung ihren Namen gibt. Dieser liegt nämlich eine Oktave unter dem Grundton. Und hier erklärt sich nun auch, warum kleinere Drums tatsächlich akustisch sowie abgenommen fetter klingen als große Drums:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sagen wir, wir stimmen eine 14&#8243; Floortom auf 100Hz und das Reso eine Quinte höher auf 150Hz. Dann liegt der harmonische Schwebeton bei 50hz! Jetzt könnte man meinen, dass es logisch wäre, dass ein größerer Kessel, tiefer gestimmt, auch noch fetter klingen müsste. Da haben wir aber die Mathematik vergessen: Denn, wenn wir hier von Oktaven sprechen, wandert der Schwebeton relativ schnell aus dem für Menschen hörbaren Bereich heraus. Eine auf 60Hz gestimmte Tom, oder eine Bassdrum bei 40Hz, würde ihren Schwebeton bei 30  bzw. 20Hz erzeugen. Also sehr nahe an der Grenze unseres wahrnehmbaren Frequenzbereichs. Zudem brauchen solch tiefe Töne deutlich mehr Energie, weshalb wir diese sehr tiefen Schwebetöne, wenn überhaupt, nur noch extrem leise wahrnehmen würden.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Das Problem der Nahabnahme</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun könnte man mit Mikrophonen nachhelfen. Bei modernen Stage Drums wird oft sehr close mikrofoniert. An einer Trommel kann man so nur den tatsächlich gestimmten Ton abnehmen, dessen Schwebeton aber, der aus dem Zusammenklingen der beiden Felle entsteht (sowie auch aus dem Zusammenklingen mehrerer Toms) kann man eigentlich erst in einiger Entfernung zur Trommel abnehmen. Je tiefer, desto weiter entfernt. Da große Drums sehr viel Attack haben und akustisch etwas dünner klingen, eignen sie sich daher auch weniger für die Abnahme durch Raummikrofone. Da würde man vor allem den Attack aufnehmen, daher nutzt man hier den Bass- und Mittenboost der Nahbesprechung bei dynamischen Mikrofonen. Aber es kann nur geboostet werden, was auch in solcher Entfernung vorhanden ist. Die Schwebetöne werden so nicht abgenommen. Im Resultat kann man so ein Schlagzeug zwar laut und druckvoll abmischen, aber die wirklich tiefen Frequenzen sind so kaum einzufangen.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">Kleine Trommel fetter Sound?</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Größe der Trommeln hat also wenig Auswirkung darauf, wie fett deine Drums klingen. Das Verständnis um diese physikalischen Eigenschaften ermöglicht, dass kleinere Drums, wenn richtig gebaut und gestimmt, größer klingen als tatsächlich große Trommeln, denn letztere benötigen für ihren vollen Klang auf jeden Fall immer Mikrofonierung. Durch den Nahbesprechungseffekt wird dann zwar der dünnere Klang ausgeglichen, man kann aber nur boosten was auch da ist, und daher reichen kleineren Drums in warmer Stimmung wesentlich tiefer als größere Kesseln. Das ist nicht nur ein Vorteil in akustischen Situationen &#8211; dein Kit klingt auch akustisch bereits einfach fetter, sondern durch entsprechende Mikrofonierung kann man auch die tiefen Schwebetöne gut einfangen. Beispielsweise auch über das gezielte Ausnutzen von Übersprechen zwischen den Mikrofonen.   </span></p>
<p><em>Ein gutes Beispiel für Kits, die trotz oder gerade aufgrund ihrer kleinen Kessel sehr fett und voll klingen, sind die Worship Series Drums von Adoro:</em></p>
<p>https://www.customdrums.de/de/shop/drums/worshipseries</p>
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		<title>Die Sache mit den Rods</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Schmieding]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 08:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sticks]]></category>
		<category><![CDATA[Tuning]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Anfang heißt „leise Trommeln“ oft erst einmal eines, nämlich statt mit Sticks mit Rods zu spielen. Das ist der erste Move den man lernt, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.lowvolumedrumming.org/de/die-sache-mit-den-rods/" title="Die Sache mit den Rods">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Anfang heißt „leise Trommeln“ oft erst einmal eines, nämlich statt mit Sticks mit Rods zu spielen. Das ist der erste Move den man lernt, wächst man in seiner Jugend als Trommler in einem kirchlichen Umfeld auf, wo Livemusik in der Regel nicht in normaler Konzertlautstärke, sondern deutlich leiser stattfindet. Ziemlich schnell hört man dort die Anfrage: Kannst du nicht mit Rods spielen?</p>
<p>Natürlich gibt es neben Rods auch zahlreiche andere Möglichkeiten leiser zu spielen, dennoch will ich dem Thema Rods einmal einen Artikel widmen. Nicht nur, weil hier sicher jeder seine Erfahrungen bereits gemacht hat, sondern auch, weil ich meine, dass man einem Spiel mit Rods durchaus oft zu unrecht negativ begegnet als Trommler.</p>
<h3>Klar, Rods sind keine Sticks</h3>
<p>Natürlich spielen sich Rods anders als Sticks. Natürlich klingen sie auch anders, denn vor allem feine Noten werden nicht mehr so gut übertragen. Das Spiel wird unweigerlich deutlich akzentuierter und dynamischer. Und natürlich übertragen Rods auch weniger Energie auf Felle und Becken, bringen diese weniger in Schwingung, daher klingt nicht jedes Schlagzeug wirklich voll, wenn man es mit Rods bespielt.</p>
<p>Dennoch sind Rods sicherlich eine gute Möglichkeit Schlagzeug deutlich leiser und unaufdringlicher zu spielen, wenn man sich denn mit dem speziellen Sound und Verhalten des Schlagwerks erst einmal anfreunden kann. Gerade im Bereich Singer/Songwriter oder Folk/Country Musik, passt oft auch der spezielle Sound von Rods sehr gut in den musikalischen Kontext. Daher will ich im Folgenden einmal ein paar Tipps zusammenstellen, wie man auch beim Spiel mit Rods einen vollen, warmen Drumsound erreichen kann, der Spaß macht, sich gut kontrollieren lässt und auch feinere Noten gut überträgt.</p>
<h3>1. Nutzt einlagige Felle</h3>
<p>Mit Rods überträgt man weniger Energie auf die Trommeln. Toms mit doppellagigen Fellen können bei dem Spiel mit Rods deshalb einfach auch nicht gut klingen, da sie einfach mehr Energie brauchen, um in Schwingung gebracht zu werden. Wenn ihr das Maximum an Ton und Wärme aus den Trommeln holen wollt, nutzt in jedem Fall einlagige Felle, die zudem gut in Tune sind. Bei einem Spiel mit Rods belohnt euch eine ordentliche Stimmung mit einem guten Sustain und viel Wärme im Sound. Coated Felle helfen die Obertöne und auch das Klacken von Rods auf den Fellen zu Minimieren. In sehr kleinen Räumen bieten sich auch Fellringe an, um den Ton der Trommeln weiter herauszustellen und die Aufschlaggeräusche zu minimieren. Die Fellringen sollten allerdings nicht zu breit sein, damit sie nur die sehr leichten (hohen) Schwingungen der Felle etwas minimieren, nicht aber den tragenden Ton der Trommeln.</p>
<h3>2. Stimmt eure Trommeln nicht zu tief</h3>
<p>In der Regel erhofft man sich von tiefen Stimmungen mehr Bauch und Body. Man braucht aber eben auch mehr Energie, die Felle wirklich auch in Gang zu kriegen. Die hat man bei einem Spiel mit Rods oft nicht, bzw. neigt dann dazu wieder lauter zu spielen, damit aus den Trommeln auch etwas heraus kommt. Daher bietet es sich hier an die Felle durchaus etwas straffer zu spannen, als man dies üblicherweise macht, da sie so deutlich schneller ansprechen und vor allem beim Spiel mit Rimshot deutlich mehr Ton produzieren. Klug ist auch, Schlag- und Resonanzfell in diesem Fall auf gleiche Spannung zu bringen, um den Trommeln die maximale Resonanz zu ermöglichen.</p>
<h3>3. Spielt mit Rimshot, auch auf den Toms</h3>
<p>Üblicherweise stehen Rimshots für starke Akzente und mehr Lautheit. Beim Spiel mit Sticks ist das auch der Fall. Die meisten Drummer spielen die Akzente der Snare immer als Rimshot. Mit Rods gespielte Rimshots sind in ihrem Charakter jedoch deutlich wärmer und zurückhaltender als solche mit Sticks. Das Material der Ruten ist nunmal sehr „weich“, produziert so kaum zusätzliche Obertöne, sondern verstärkt vor allem den Ton der Trommel deutlich. Frequenzen also, die erst einmal nicht als besonders unangenehm oder laut wahrgenommen werden.</p>
<p>Daher bietet es sich gerade beim Spiel mit Rods an Rimshots deutlich gezielter einzusetzen. Versucht auch einmal eure Toms per Rimshot anzuspielen und ihr werdet verblüfft sein, welcher Sound mit Rods auch auf Toms möglich ist. Auch Doubles und feine Ghostnotes sind mit etwas Übung als Rimshot spielbar. Denn, je nachdem wie tief ihr die Trommeln anspielt, könnt ihr hier auch mit der Dynamik spielen. Denn auch Rimshots sind in ihrem Klangcharakter unterschiedlich laut und voll, je nach dem wie tief ihr das Fell triggert. Spielt ihr wirklich nahezu alle Schläge als Rimshot, bekommt ihr auch die erhöhte Dynamik beim Spiel mit Rods wieder in den Griff. Wichtig ist aber, gerade weil Rods natürlich schneller verschleißen, Rimshots möglichst locker zu spielen, hier also nicht all zu viel Energie einzusetzen.</p>
<h3>4. Bringt eure Bassdrum wieder in den Mix</h3>
<p>Oft fällt bei Spiel mit Rods insbesondere die Bassdrum aus dem Mix. Sie wirkt schnell deutlich zu laut und bassig. Hier hilft es natürlich auf eher kleinere Resonanzkörper zu setzen, die in sich bereits fokussierter und kompakter klingen. Aber auch passende Schlägel, oder Fußmaschinen, die mehr auf Kontrolle statt Power setzen, ermöglichen hier wieder einen runden Gesamtklang des Schlagzeugs. Zum Thema „Bassdrum leiser machen“ hatte ich bereits <a href="https://www.lowvolumedrumming.org/de/bassdrum/">hier</a> einmal Tipps aus der Praxis gesammelt.</p>
<h3>5. Nutzt leichte, aber nicht zu dunkle Becken</h3>
<p>Ähnlich wie beim Spiel mit Besen, bieten sich auch beim Spiel mit Rods Becken an, die einerseits sehr schnell ansprechen, andererseits aber auch nicht zu dunkel klingen. Gerade sehr leichte Thin und Paper-Thin Varianten im traditionellen Finish, die auch viele silbrige Töne im Anschlag mitbringen, funktionieren hier gut. So erhält man nämlich auch bei einer sehr leichten Spielweise einen definierten Anschlag und einen schnell aufgehenden Wash. Viele handgemachte türkische Becken, wie etwas die Vintage Bliss Serie von Dream Cymbals, erfüllen genau diese Anforderungen. Schwere Medium Becken hingegen klingen mit Rods gespielt schnell eher glasig und steril, weil sie eigentlich mehr Energie brauchen um ihr Potential zu entfalten.</p>
<h3>6. Rod ist nicht gleich Rod</h3>
<p>Gerade bei Rods tun sich hinsichtlich Rebound und Spielgefühl durchaus Welten zwischen den Produkten auf. Viele Rods sind sehr schwer, ermöglichen also oft kein lockeres Spiel mehr, sondern bieten sich tatsächlich nur für Momente an, wo man genau diesen Rutensound auch gebrauchen kann. Andere wiederum sind vielleicht zu hart, produzieren zu viele Obertöne und die Trommeln klingen schnell nicht mehr warm und rund. Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit klassischen Maple Rods gemacht, die zudem eher einfach zusammengebunden sind. Diese sind nämlich eher leicht und bieten daher auch genug Rebound um auch Doubles noch spielen zu können, worauf ich als Schlagzeuger nicht verzichten könnte. Natürlich ist die Lebenserwartung bei Maple Rods nicht sonderlich hoch und Angesichts der Preise die dort in der Regel von den Herstellern verlangt werden, geht ein „leise Trommeln“ so mit ziemlichen Kosten einher. Rods aus Bambus oder Fiber sind natürlich langlebiger, bieten meist aber kein besonders gutes Spielgefühl.</p>
<h3>Zusammenfassung:</h3>
<p>Das Spiel mit Rods erfordert eine andere Technik um die erhöhte Dynamik in den Griff zu bekommen. Wer viel mit Rimshots spielt, kann diese auch mit Rods gut einsetzen, um genau dieses Problem zu kompensieren. Rods übertragen weniger Energie auf die Felle, daher ist es sinnvoll einlagige Felle zu verwenden. Eine zusätzliche Dämpfung der Trommeln, die insbesondere den Ton stärker herausstellt, ist hier oft auch nützlich. Bei einem Spiel mit Rods ist es zudem sinnvoll eine etwas höhere Stimmung auszuprobieren. Je nach Trommeln erhält man so ein Mehr an Wärme und Ton. Sehr leichte Becken, die viele silbrige Obertöne bieten und schnell aufgehen, klingen beim Spiel mit Rods deutlich weniger glasig. Will man ein gutes, Stick ähnliches Reboundgefühl, sollte man auf die Balance und das Gewicht von Rods achten. Rods schlucken viel von der Energie die man in sie legt. Daher gilt &#8211; umso leichter die Rods, desto besser der Rebound.</p>
<p>Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!</p>
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		<title>Leise Trommeln &#8211; die richtige Bassdrum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Schmieding]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 19:11:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drums]]></category>
		<category><![CDATA[Heads]]></category>
		<category><![CDATA[Sticks]]></category>
		<category><![CDATA[Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[akustischesschlagzeug]]></category>
		<category><![CDATA[leisebassdrum]]></category>
		<category><![CDATA[leisetrommeln]]></category>
		<category><![CDATA[lowvolumedrumming]]></category>
		<category><![CDATA[warmebassdrum]]></category>
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					<description><![CDATA[Leise Trommeln – die große Trommel Vielleicht fangen wir alle mal im lauten Proberaum an, spielen gegen kreischende Marshall Stacks und träumen davon in den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.lowvolumedrumming.org/de/bassdrum/" title="Leise Trommeln &#8211; die richtige Bassdrum">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Leise Trommeln – die große Trommel</h4>
<p>Vielleicht fangen wir alle mal im lauten Proberaum an, spielen gegen kreischende Marshall Stacks und träumen davon in den heimischen Musikclubs ordentlich zu rocken. Vielleicht tun wir das auch oft heute noch. Bleibt man dran an der Sache mit dem Trommeln, lernt man jedoch schnell, dass die Musikwelt nicht nur aus lauten Bands und Festivals besteht, sondern ein Großteil der Livemusik heute in kleinen Bars, Clubs, Kirchen oder oft auch in heimischen Wohnzimmern stattfindet. Will man wirklich regelmäßig spielen, vielleicht auch, weil man sein Einkommen mit Musik bestreiten möchte, kommt man nicht um die Frage herum, wie arrangiere ich mich als Schlagzeuger mit Low Volume Situationen? Wie realisiere ich einen Schlagzeugsound, der auch in leiseren Kontexten gut funktioniert? Der fokussiert, voll, aber nicht zu aufdringlich daher kommt, eine moderate Gesamtlautstärke zulässt und auch meinen Mitmusikern noch genug Platz gibt.</p>
<h4>Nicht Power sondern Kontrolle ist gefragt</h4>
<p>Kriegt man Snares und Becken in kleineren Räumen oft einfach durch ein dynamischeres Spiel und eine passende Technik in den Griff, verhält es sich mit der Bassdrum meist etwas anders, da man hier an die Übertragungsleistung der Fußmaschine gebunden ist. Daher ist es nicht unbedingt sinnvoll eine Maschine mit exzentrischen Kettenblatt zu verwenden, da solche Pedale ein dynamisches Spiel kaum zulassen. Alte Pedale mit „Rolling Glide“ Kettenblatt, wie etwa die Klassiker von Camco, erfreuen sich daher auch heute noch großer Beliebtheit. Viele Fußmaschinen haben auch wechselbare Cams. Wer bisher nur PowerCams gespielt hat, sollte sich zuallererst einmal mit den Spieleigenschaften von runden Kettenblättern vertraut machen. Denn in Low Volume Situation zählt Kontrolle mehr als Power.</p>
<h4>Vintage Beater für einen wärmeren Sound</h4>
<p>Großen Einfluss hat natürlich auch die Wahl des Beaters. Mit einem weichen Vintage Schlägel hat man eine deutlich größere Aufschlagsfläche, produziert also viel Ton, Wärme und auch Punch, aber eben auch deutlich weniger Attack und &#8222;klackende&#8220; Obertöne. Vintage Schlegel werden von unterschiedlichen Firmen angeboten (z.B. Vic Firth VKB3), es gibt aber auch Überziehen (z.B. Muffkopf) aus leichtem Lammfell, die man über jeden gängigen Schlägel ziehen kann und damit fast noch bessere Ergebnisse erzielt. Vor allem hat man so auch die Möglichkeit schnell zwischen normalem Schlägelsound und weichem Bezug zu wechseln, was einem noch mehr Möglichkeiten im Spiel gibt.</p>
<h4>Kleiner ist feiner</h4>
<p>Gerade Bassdrums werden in kleine Räume oft stark verstärkt. Modelle ab 20“ können da oft schon zu viel Schmackes und Wummern haben, was man durch Stimmen oft gar nicht wirklich in den Griff bekommt. Manche stopfen ihre Resonanzkörper dann aus, was aber natürlich zu Lasten von Wärme und Ton geht. Daher bieten sich hier kleinere 18“ Bassdrums an, die in ihrem Charakter bereits deutlich fokussierter und auch transparenter klingen als ihre großen Kollegen. Wer jetzt meint, dass das doof aussieht, der sollte sich vielleicht einmal an einem Riser versuchen. Mit einem solchen Gadget kann der Kessel nämlich nicht nur deutlich freier schwingen, sondern man kann die Bassdrum auch problemlos um bis zu 4 Zoll anheben, wodurch sie deutlich weniger nach Jazz und Kinderschlagzeug ausschaut.</p>
<h4>Die richtigen Felle</h4>
<p>Kleinere Bassdrums haben zudem den Vorteil, dass sie meist sehr viel leichter zu stimmen sind. So müssen sie meinst auch nicht von Innen zusätzlich gedämpft werden um den Sound fokussiert zu machen. Eine Dämpfung des Schlagfells reicht hier meistens vollkommen aus. Will man nicht unbedingt jazzig offen spielen, bieten sich auch auf Resonanzseite vorgedämpfte Felle an. Hier kann man auf Felle mit speziellem Coating, wie etwa die Adoro Heritage Naturfelle, oder auf Varianten mit eingeprägte Dämpfungsringe zurückgreifen, die von den meisten Herstellern heute eigentlich auch als Grundausstattung aufgezogen werden. Als eine kleine Wunderwaffe bei kleineren Bassdrums haben sich zudem Schlagfelle mit einsetzbaren Schaumstoffringen erwiesen (z.B. Evans EMAD). So kann man nämlich spontan zwischen einem offenen, und einem stark fokussiertem Sound wechseln. Sehr praktisch, wenn man sowohl jazziges, als auch poppiges in einem Set spielt.</p>
<h4>Felle sollen schwingen</h4>
<p>Was man bei kleineren Bassdrums hingegen eher meiden sollte ist ein Loch in das Resonanzfell zu schneiden. Sicher, da meckert dann wieder der Tontechniker, weil er sein Mikro nicht in die Bassdrum legen kann, aber mal ehrlich &#8211; durch die Direktabnahme verlieren Trommeln in der Regel ihren Klangcharakter und ob man dann ein 5000 Euro Maple Kit oder ein 500 Euro Pappeleimer spielt, macht da meist keinen Unterschied mehr, da man über die Mikros eigentlich nur den Klang der Felle einfängt. Zudem werden in kleineren Locations Bassdrums häufig sowieso nicht abgenommen, und wenn, dann können Mikros durchaus auch einmal am Schlagfell positioniert werden, will man den Attack einer Bassdrum hervorheben. Kleinere Bassdrums verlieren bei einem Loch im Resonanzfell zudem schnell an Ton. Dieser Effekt ist hier drastischer ausgeprägt, als man dies bei 20“ oder 22“ Bassdrums beobachten kann, da kleinere Resonanzkörper bereits ein anderes Verhältnis von Kick und Ton mitbringen, deutlich kompakter und fokussierter klingen. Hier ist durch ein gezieltes Stimmen bereits ein sehr ausgewogener Sound zu erreichen.</p>
<h4>Nicht jeder Kessel klingt gleich</h4>
<p>Bei der Wahl der richtigen Bassdrum spielt auch die Frage der Kesselkonstruktion eine Rolle. Generell kann man sagen, und das gilt im speziellen auch für kleine Räume, dünnwandiger Kessel resonieren mehr, heißt sie haben mehr Ton und Wärme, dickwandige Kessel projizieren hingegen mehr, klingen also härter und perkussiver und somit auch subjektiv lauter. Nicht umsonst baut Adoro Drums beispielsweise ihre Bassdrums der Worship Serie sehr dünnwandig. Damit erhält man viel mehr tieffrequente Anteile im Sound. Die Bassdrum klingt einfach runder, erwachsener, sehr ähnlich einer 20 Zoll, nur in Volumen und Projektion deutlich zurückhaltender.</p>
<p>Kleine Bassdums mit dicken Kesseln sind hingegen super für eher perkussive Musik. Generell kann man aber sagen, dass es viel leichter ist eine warm klingende Bassdrum auch mal knackig zu stimmen, als eine sehr perkussive rund und warm. Mit einer Bassdrum mit sehr dünnen Kessel ist mal also deutlich flexibler unterwegs. Gerade im Bereich Singer/Songwriter, wo es oft eben nur auf einen warmen, möglichst attackarmen aber dennoch fokussierten Impuls ankommt, sollte man sein Instrument daher geschickt wählen. Selbst im Einsteiger- und Mittelklassebereich tun sich hier bei den Herstellern deutliche Unterschiede in der Konstruktion auf. Ein dünner Pappelkessel reagiert einfach anders als ein dicker Birkenkessel. Gerade in kleinen Räumen. Probiert es einmal aus!</p>
<h4>Zusammenfassung:</h4>
<p>Letztlich kommt es auf das Zusammenspiel an. Kleinere Bassdrums mit dünnen Kesseln bieten deutliche Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Stimmbarkeit. Löcher im Resonanzfell sollte man hier aber eher sein lassen, da die Bassdrum so schnell an Klang verliert. Bei Fußmaschinen sollte man darauf achten, dass man die Übertragungsleistung wirklich gut kontrollieren kann. Bei der Fellwahl kann man, wenn eine jazzige, offene Stimmung nicht nötig ist, auf vorgedämpfte Felle zurückgreifen und sich so Innendämpfung in der Regel sparen. Schlagfelle mit wechselbarer Dämpfung sind hier definitiv eine Geheimwaffe, will man in seinem Sound flexibel bleiben. Gerade im Bereich Singer/Songwriter erzielt man zudem mit weichen Vintage Schlägeln tolle Ergebnisse.</p>
<p>Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!</p>
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		<title>Drum Volume Problems: The Case Against Shields &#038; Enclosures</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Schmieding]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 12:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[My parents always told me, “Just because everyone’s doing it, doesn’t make it right!” That wisdom rings true with how to solve drum volume problems <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.lowvolumedrumming.org/de/drum-volume-problems-the-case-against-shields-enclosures/" title="Drum Volume Problems: The Case Against Shields &#038; Enclosures">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>My parents always told me, “Just because everyone’s doing it, doesn’t make it right!” That wisdom rings true with how to solve drum volume problems too!</p>
<p>Problem: The drums are just too loud! The acoustic sound of the drums is overpowering the front of house mix! Bleeding into the vocal mics! Driving other band members’ monitor levels up! Drawing complaints from congregation membeårs … and the senior pastor! That’s way too many exclamation points for a single paragraph, I know. But I wanted to make clear that I get it. Out-of-control drum levels – especially from cymbals and snare – are a HUGE and common problem in church audio. But, in my opinion, the most common solutions – the things that (just about) everyone is doing to “solve” the problem – are NOT the best solutions.</p>
<p>Conventional, widely-accepted “solutions” include spending big money on plexiglass drum walls, sound absorption panels, sound proofed (hopefully ventilated) enclosures or (worst of all) electronic drums. In many cases – with these more common attempts applied – the problem of the drums being too loud is only reduced and not solved. And the source of the problem has only received a “Band-Aid” treatment. The REAL problem (the drummer’s playing too loud!) has not actually been addressed at all.</p>
<p>There are those who claim that the “fish tank” drum enclosure or the electronic kit has completely solved the problem. But at what cost? Maybe the audio engineer is happy, but we may have simply exchanged one set of problems for others. The mix might be more in control, but are the musicians and congregation really engaged? Catching the vibe? Singing? Are they fully experiencing the level of horizontal and vertical connection that is our MAIN objective?</p>
<p>For the most part, the people in the congregation don’t understand what’s going on with keyboards, guitars and mixing consoles. But everyone has at least some connection with two elements of what we’re presenting: the human voice and the drums. It is my firm belief that church congregations – regular people – are MOST warmly invited to sing worshipfully to God by way of the fundamental, primal musicality of singing and – “hit stuff make noises” – the drums.</p>
<p>If connection is our goal – and the drums are one of our most valuable assets to bring it about – more serious consideration ought to be given before we build physical barriers around, or resort to synthetic version of the drums. Barriers are built to isolate. But we’re all about using music to achieve connection, right?</p>
<p>So, before you take the well-worn path of “Every other church is doing it, so it must be what’s right for us”, PLEASE try, or at least consider these steps to a better solution:</p>
<p><strong>1.) Drummers MUST have dynamic control</strong><br />
The problem is NOT that we don’t have drum shields. The problem is that the drums are too loud. The drums are too loud because the drummer is hitting them with too much force! Many drummers have never been taught – or never learned – dynamic control. Yet, using dynamics well is a prerequisite for musicality. The fastest way to ensure a drummer never learns dynamic control is to put them on an electronic kit, or in an enclosure. Drummers must “play the room”! When they strike a drum or cymbal, they must recognize they are activating every air molecule and utilizing every surface in the room that they are in. They must see the whole room as their instrument and play the drums accordingly and with appropriate volume.</p>
<p><strong>2.) Clearly Communicated Expectations</strong><br />
The musical director (MD) MUST be ready to make the essential requirement of dynamic control known to the drummer. Well informed by the audio engineer, they must exercise their authority to direct in this way. If the drums are too loud, maybe hot rods are needed. Brushes? A djembe? Be ready to help your drummer learn to “play the room” at appropriate volume levels. Altering the hardware until they learn, can sometimes be the only way forward. After all, the drummer playing the drums “their way” is NOT our highest priority. Crafting a sound in the room that helps people sing prayers to God and reminders of God’s truth to each other is the objective.</p>
<p><strong>3.) Resist Hit Single Replication</strong><br />
Recognize that in our local church setting we are NOT trying to copy every detail of a song that was recorded live by Hillsong in front of 20,000 people or in a pro Nashville recording studio, using every trick available to produce a slammin’, arena-pop anthem for the masses. The massive sound of pounding drums and cymbals being beaten within an inch of their life might work great in those setting. But not for us! The intensity of the drum playing needs to be right for our room, our songs, our people and our version of the song. That invariably means LESS!</p>
<p><strong>4.) Position of the Drum Kit</strong><br />
Where is the drum kit in relation to other microphones? It’s always a good idea to keep any vocal microphones as far away from the drum kit as possible. Ideally, I like to have the drum kit far off to one side or other of the platform and angled slightly towards the center with the leading vocalist in the center. If there is a line of singers on the platform, have them positioned on the opposite side from the drums. This will greatly reduce drum “spill” in unwanted places.</p>
<p><strong>5.) Inappropriate Drum/Cymbal Choice</strong><br />
Most drum kits made since Led Zeppelin’s John Bonham hit the scene in the 70’s have been made to be hit hard and loud. But drums don’t have to be like that. There are alternatives! What type of drums and cymbals are you using? The reason why some drummers find it so difficult to play more quietly is because the drums they’re playing are made to “sing” only when they are hit hard. Cheaper kits especially, choke when played more gently. Hitting them hard can disguise the uninspiring, poor quality of their sound. Higher quality, smaller diameter, thinner shelled drums, matched with “darker” more mellow cymbals should be used in church settings. I’m a fan of Adoro’s “worship series” drums for great sound at lower playing intensity.</p>
<p><strong>6.) Cymbal Shields</strong><br />
When the acoustic sound of drums is too loud, it’s actually the higher frequencies that become offensive first. Principally that’s the cymbals and the top “crack” of the snare. Instead of shielding or enclosing the whole kit, consider shielding just the cymbals. Without isolating the drummer, the most troublesome frequencies of the kit can be reduced with far smaller pieces of plexiglass in just the right positions. Check out this YouTube video by Harald Rubens (Steven Curtis Chapman’s audio engineer) explaining and demoing the benefits. And even more convincing is this A/B comparison video from Smokin’ Ace.</p>
<p>Having drums behind walls, inside a “fish tank” or from electronic pads with “fake”, synthetic sounds always sucks away the “vibe” and makes it more difficult for true connection to occur. Let’s hold onto, or bring back, the joy of sharing the same vibrating air with acoustic drums – but at the right volume level!</p>
<p>My tongue is only partially in my cheek, as I quote a Bible verse to finish this article:</p>
<blockquote><p>The Lord is my strength and my shield;<br />
in him my heart trusts, and I am helped;<br />
my heart exults, and with my song I give thanks to him.<br />
Psalm 28:7 (ESV)</p></blockquote>
<p>See! The Bible tells us that God is our shield. Surely it follows that we don’t need another shield made of plexiglass!</p>
<p>For more info on this topic, click these video links:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=S5L1Jj6nBQM&amp;feature=youtu.be">Solving Drum Volume Issues: Without a “Fish Tank”</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iQwi2dHIPJU&amp;t=1s">Solving Drum Volume Issues: Dynamic Control</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Photo by <a href="https://unsplash.com/photos/PKmjFH8dGMU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Dan Gold</a> on <a href="https://unsplash.com/search/photos/drums?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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